Allgemein

Die Ukraine-Krise

Die erschütternden kriegerischen Ereignisse in der Ukraine bewegen die Menschen weltweit und sorgen auch bei uns im Land für große Verunsicherung.

Gerade für jüngere Menschen, die den Krieg nur noch aus Geschichtsbüchern kennen, war es bislang eine Selbstverständlichkeit, dass sie in Frieden und Sicherheit in Europa aufwachsen können. Dementsprechend groß sind die Sorgen und Ängste, die die aktuellen Entwicklungen bei vielen Kindern und Jugendlichen hervorrufen.

„In Europa herrscht wieder Krieg.“ – Diese Nachricht dominiert derzeit alle Nachrichten. Auch jüngere Kinder und Jugendliche bekommen dieses Geschehen mit. Wichtig ist es, altersgemäß aufzuklären, aber auch, Schülerinnen und Schülern einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie ihre Gedanken und Gefühle äußern und Fragen stellen können.

Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung hat verschiedene Informationen, Materialien und Angebote zusammengestellt, die es Lehrkräften erleichtern sollen, den Ukraine-Krieg zu thematisieren beziehungsweise mit den Reaktionen und Ängsten junger Menschen umzugehen. 

Diese Inhalte werden sukzessive auf dieser Sonderseite erscheinen.

https://zsl-bw.de/,Lde/Startseite/ueber-das-zsl/ukrainekrise

Staatssekretärin Sabine Kurtz und Wahlkreisabgeordneter August Schuler zu Gast an der Landesberufsschule

Zukunft der HoGa-Fachschulen im Land sichern 

Staatssekretärin Sabine Kurtz und Wahlkreisabgeordneter August Schuler vor Ort in der HoGa-Landesberufsschule in Tettnang

Einblicke in die „Welt der Gastronomie und Hotellerie“ erhielten Staatssekretärin Sabine Kurtz aus dem Ministerium für Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz (MLR) und Landtagsabgeordneter August Schuler (Wahlkreis Ravensburg-Tettnang) bei einem Vor-Ort-Besuch in der HoGa-Landesberufsschule in Tettnang. In Begleitung dabei war Stadträtin und BM-Stellvertreterin Sylvia Zwisler. Die Montfort-Stadt ist ein Standort von vier Landesberufsschulen für Hotellerie- und Gaststättenberufe in Baden-Württemberg. Schulleiter Stefan Oesterle (Claude-Dornier-Schule Friedrichhafen) sowie seine Abteilungsleiter Petra Wilhelm (Fachstufe Tettnang) und Dr. Fritz Märker (Grundstufe Friedrichshafen) hatten ein umfangreiches Programm vorbereitet: Präsentation der Fachschule mit Besichtigung sowie ein Testessen, zubereitet und serviert von den Fachschülern. Staatssekretärin Kurtz (Wahlkreis Leonberg) ist im MLR etwa zuständig für die Ausbildungs- und Bildungsbereiche. 

Hotellerie und Gastronomie als „Welt für sich“ 

Der Einzugsbereich der Landesberufsschule Tettnang umfasst den gesamten Regierungsbezirk Tettnang. Die Grundstufe (erstes Ausbildungsjahr) ist Teil der Droste-Hülshoff-Schule (FN), die Fachstufen (zweites und drittes Ausbildungsjahr) sind Teil der gewerblichen Claude-Dornier-Schule und werden in Blöcken zu elf Wochen in Tettnang unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler wohnen in Privatunterkünften in Tettnang. Pro Jahrgang werden etwa 170 – 190 Auszubildende unterrichtet, jährlich durchlaufen bis zu 500 Schülerinnen und Schüler der Fachstufen die HoGa-Landesberufsschule. Eine große Herausforderung in Organisation, Pädagogik und Betreuung berichtet Abteilungsleiterin Petra Wilhelm. Auch deshalb weil die „Hotellerie und Gastronomie eine Welt für sich“ sei, so die Studiendirektorin. Die HoGa-Absolventen arbeiten „wenn Andere Freizeit haben“, etwa in den Abendstunden und an den Wochenenden. Ein Grund dafür, so Schulleiter Stefan Oesterle, dass es in den HoGa-Berufen bis zu 50 Prozent Abbrecher und Berufswechsler gebe. Bei denen, die jedoch durchhalten sei die Begeisterung für ihren herausfordernden und anspruchsvollen Dienstleitungsberuf ungebrochen, betonten die Abteilungsleiter Petra Wilhelm und Fritz Märker.

Sicherung der HoGa-Fachschulen im Land 

Die Botschaft und die Forderung des Schulleitung-Teams an die Landespolitik war eindeutig: „Schließen Sie vorschnell keine HoGa-Fachschulklassen!“ Die aktuelle Situation: innerhalb von 10 Jahren von 2010 bis 2020 ist die Zahl der HoGa-Auszubildenden im Land von 10.000 auf 5.000 gesunken. Eine drastische Entwicklung, betonte Schulleiter Oesterle. Die Talsohle sei jedoch durchschritten. Bis 2025/2030 werden die Zahlen wieder steigen, so die Experten. Der Tourismus insgesamt sei in Baden-Württemberg eine starke Wachstumsbranche. Gerade in der Region Bodensee-Oberschwaben und auch nach den Corona-Krisenjahren. Der Bedarf nach regionalen, nachhaltig gestalteten und qualitätvollen Freizeit- und Urlaubsprojekten werde zunehmen. Und damit der Bedarf an Fachkräften. Über die hohe Qualität der HoGa-Ausbildung in Tettnang konnten sich Staatssekretärin Sabine Kurtz, August Schuler MdL und Stadträtin Sylvia Zwisler beim hervorragenden Mittagessen überzeugen. Stellen doch die HoGa-Absolventen immer wieder Landes- und Bundessieger ihres Faches. Oder sie nehmen an der Kocholympiade der Intergastra teil und präsentieren sich bei der „Stallwächterparty“ im Baden-Württemberg-Haus in Berlin. Unter der Leitung von Küchenmeister Romeo Saba und Technik-Lehrerin Claudia Lanz-Kieser „zauberten“ die Koch-Azubis Jonathan Mai (Allgäuer Hof, Wolfegg-Alttann), Berkay Gülkalb (Heinzler, Immenstaad) sowie Sevice-Azubi Isabell Schweizer (Rose, Argenbühl-Eglofs) mit einer Präsentation ihres Könnens den Besuchern aus der Politik eine eindeutige Botschaft: die Zukunft der Hoga-Fachschulen in Baden-Württemberg muss gesichert werden. 

Herzlichen Glückwunsch zum Bertele Preis

Wir gratulieren den Preisträgerinnen Laura Hanstein vom Parkhotel Jordanbad in Biberach, Thi Oanh Hoang vom Restaurant Schattbuch in Amtzell und Zoe Ridell von der Krone in Schnetzenhausen zum Erhalt des Mo-Ma-Bertele-Preise.

Das Team der Landesberufsschule ist sehr stolz auf Sie. Wir bedanken uns auch besonders bei dem Ehepaar Bertele für die Stiftung dieses Preises.

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