Als wir am 27. Februar 2026 nach Köln aufbrachen, fühlte es sich an, als würden wir zu einem kleinen Abenteuer starten: ein Team aus zwei Schulen, verschiedenen Nationalitäten und einem gemeinsamen Ziel – beim 16. TeamCup der Systemgastronomie alles zu geben. Schon am Abend wartete das erste Highlight auf uns: die LANXESS Arena. Während wir durch die Gänge geführt wurden, standen wir plötzlich dort, wo sonst Stars auftreten, und konnten kaum glauben, wie riesig alles wirkte. Danach sahen wir gemeinsam das Eishockeyspiel der Kölner Haie gegen den ERC Ingolstadt.
Die Stimmung war laut, das Spiel spannend, und wir kamen schnell mit unseren Teamkolleg*innen ins Gespräch. Aus Fremden wurde ein Team, das schon am ersten Abend zusammenwuchs.
Am nächsten Morgen, nach einem angenehmen Frühstück und einer Mischung aus Nervosität und Vorfreude, ging es ins Berufskolleg Ehrenfeld. Dort begann der Wettbewerb mit der Theorieprüfung, bei der jede und jeder von uns allein gefordert war. Doch richtig spannend wurde es danach: die praktischen Teamaufgaben mit der Grainstation.
Hierfür mussten wir Produkte zubereiten, korrekt deklarieren, eine Mitarbeiterschulung durchführen, ein Verkaufsgespräch meistern und sogar die Lagerbestände kontrollieren.
Alles lief parallel, die Zeit rannte, und wir mussten unsere Stärken clever aufteilen. Genau hier zeigte sich, wie gut wir trotz unserer unterschiedlichen Hintergründe zusammenarbeiteten. Jeder Schritt musste sitzen, jede Entscheidung schnell und trotzdem überlegt sein – und genau das machte den Wettbewerb so intensiv.
Nach dem letzten Arbeitsschritt fuhren wir erschöpft, aber stolz mit dem Shuttlebus zurück zum Hotel. Kurz frisch machen, dann ging es weiter zum KölnSky. Hoch über der Stadt feierten wir mit allen Teams, genossen das Essen, die Aussicht und die Aftershow‑Party. Auch ohne Platzierung fühlte es sich an, als hätten wir gewonnen – an Erfahrung, an Teamgeist und an Erinnerungen, die bleiben.
Wenn wir auf das Wochenende zurückblicken, dann sehen wir nicht nur einen Wettbewerb, sondern ein einmaliges Erlebnis, das uns als Team stärker gemacht hat.
Wir haben neue Menschen kennengelernt, Herausforderungen gemeistert und gemerkt, wie viel man erreichen kann, wenn vier Personen mit einem Ziel zusammenhalten.
Landesberufsschule Tettnang: Caroline Keck, Elias Seiler, Lehrkraft: Jennifer Ott Johann-Georg-Doertenbach-Schule Calw: Yasmin Babbih, Kian Musa, Lehrkraft: Erik Schnauder















































